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Freitag, 16. November 2007 Autobahnen und Krankenhausgelände gesperrt. Es schneit. Und es schneit unablässig weiter... Reichlich suboptimale Bedingungen also um eine Ausstellung zu eröffnen, deren Besucher aus allen Bundesländern anreisen wollen. Umso größer die Freude und Überraschung, als schließlich etwa 200 Künstler und Freunde sich im großen Saal zusammengefunden hatten, wo Frau Dir. Dr. Herbek die Gäste aufs Herzlichste begrüßte und die Ausstellung für eröffnet erklärte. Mehr als 60 österreichische Künstler hatten über 150 Werke gestiftet. Schwierig, hier die Highlights zu nennen. Zweifellos aber ist der „Ich-Blütenteppich“
eine höchst beachtenswerte Installation: An das dunkelste Kapitel der Psychiatrie erinnert die Installation von Susanne Kompast, die mit ihrer „Konservierten Zeit“ insbesondere an die ermordeten Kindern erinnert. Vero Smejkal hat speziell für diese Ausstellung 4 Großformate geschaffen, die das tabuisierte Thema Sexualität und psychisch krank aufgreifen. Und auch die übrigen Arbeiten fanden ihre Bewunderer und möglicherweise wurde an diesem Abend der eine oder andere lukrative Kontakt zu einer Künstlerin oder zu einem Künstler geknüpft! Die Inszenierung einer „Ausspeisung“ mit Würsteln und frisch gemachten Palatschinken bei der sich der Besucher unversehens in der Rolle des Patienten wieder fand, sorgte für entsprechend heitere Stimmung. Es war ein großartiges Fest!
Im Anschluss an die Eröffnungsausstellung wurden und werden nun die Werke auf den einzelnen Stationen des Psychiatrischen Krankenhauses im Otto Wagner Spital ihren Platz finden. Wir danken den vielen Freunden, den Künstlern, den Kollegen, den Sponsoren und jedem Einzelnen, der mitgeholfen hat, der sich dem Geist und der Idee verbunden fühlt! Diese Ausstellung war nicht Schlussakkord, sondern Auftakt! |